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"Hart am Wind" 2019

 

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Segel- und Erlebnisfreizeit “Hart am Wind“ 2019/ ein Bericht

 

 

 

An der Segel- und Erlebnisfreizeit „Hart am Wind 2019“ nahmen 16 Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen im Alter von 12 bis 20 Jahren teil. Zehn der Jugendlichen hatten verschiedene Formen geistiger Behinderungen(Down Syndrom, Autismusspektrumstörung, FAS, frühkindlicher Hirnschaden).

In der ersten Woche befand sich die Gruppe auf dem Segelschiff „Dy Abt fan Starum“. In der zweiten Woche war die Gruppe im „Hof Largesberg“ in Malsberg Sipperhausen / Hessen.

Die integrative Segel- und Erlebnisfreizeit bot die Möglichkeit, gegenseitige Vorurteile und Berührungsängste zu überwinden und Toleranz und Akzeptanz zu erleben.

Der erlebnispädagogische Rahmen des Segelns fördert das Gemeinschaftsgefühl. Jeder mit seinen Stärken und Schwächen wurde gebraucht, um das Segeln des Schiffes zu ermöglichen. In der Woche auf dem Schiff hat sich ein gefestigtes, harmonisches Gruppengefüge gebildet, die Stärken und Schwächen der Teilnehmer_innen spielten keine Rolle und galten als selbstverständlich. Die erste Woche war geprägt durch starken Wind und viel Regen, dadurch konnten wir das Ijsselmeer und das Wattenmeer nicht befahren. Unsere Route führte deshalb durch die Kanäle und Seen der Niederländischen Provinz Friesland. Der trotz des schlechten Wetters für alle spannende Segeltörn stärkte das Gemeinschaftsgefühl zusätzlich.

Der „Hof Largesberg“ war das kleinste Rittergut Deutschlands und war mit seinem mittelalterlichen Ambiente ein idealer Ort für die zweite Woche der Freizeit.

Die Aktivitäten der zweiten Woche waren Schwimmen, Fußball spielen, Lagerfeuer und verschiedene Kreativangebote.

Es wurde von allen Jugendlichen und Betreuer_innen ein gemeinsamer Abschlussabend mit dem Motto „Pyjama Party“ vorbereitet. Ein Bestandteil war ein Geländespiel, bei dem alle Gebäude und das gesamte Außen Gelände einbezogen wurden. Ein Nachteil der Gruppenunterkunft „Hof Larbesberg“ war die weite Anfahrt vom Ijsselmeer, die fast 6 Stunden dauerte. Somit kommt diese tolle Unterkunft für weitere Freizeitplanungen nicht mehr in Frage.

Als Resümee lässt sich festhalten, dass sich die Intention der Freizeit voll erfüllt hat.

Im Umgang der Jugendlichen miteinander spielten Toleranz und Akzeptanz eine große Rolle.

Die Behinderungen einiger Teilnehmer_innen waren nach wenigen Tagen von geringer Bedeutung.

Die, von uns, angestrebte Integration von Menschen mit und ohne Behinderungen funktionierte, so dass beide Seiten voneinander lernen konnten. Eine fachliche Reflektion, im Hinblick auf mögliche konzeptionelle Veränderungen für die nächsten Freizeiten, fand zeitnah nach dem Ende von „Hart am Wind“2019 statt.

Aufgrund der sehr positiven Resonanz der Teilnehmer_innen haben wir mit dem Team der Freizeit und unserem Träger beschlossen, dass die Segel- und Erlebnisfreizeit 2020 in jedem Fall stattfinden wird. Das Schiff und das Haus für die zweite Woche sind bereits gebucht. Das Haus für die zweite Woche der Freizeit befindet sich in Niedersachsen.

Im November findet ein Nachtreffen mit allen Teilnehmer_innen und Mitartbeiter_innen im Treffpunkt statt.

 

 

 


 

 

 


 

2019  Treffpunkt Saarn